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Von
Österreich, wo ich lebe, aber auch von Deutschland und der Schweiz aus
bieten sich mehrere Möglichkeiten, die alle ihre Vorteile und ihre
Nachteile haben.
Anreise mit dem Flugzeug:
So
reisen Sie am schnellsten. Die Anreise nach Irland mit dem Flugzeug ist
auch die bequemste Art, nach Irland zu reisen. Fahren Sie allein in den
Urlaub, ist es die billigste Variante, vorausgesetzt, Sie nützen einen
der Charterflüge, welche von Reisebüros oder
im Internet angeboten werden. Die Flüge finden meist bei Tag statt, Sie
landen in Dublin oder auch in Shannon im Westen, je nachdem. An beiden
Orten ist bei Rundreisen das Beste, von da an mit dem Mietwagen weiter
zu fahren, den Sie schon daheim gleichzeitig (mit dem Flugticket)
bestellt haben. Von Wien aus kann man wahlweise nach Dublin fliegen und
dann den Rückflug von Shannon im Westen aus antreten, oder umgekehrt.
Das erspart bei Rundreisen im Westen Irlands einmal die Fahrt quer durch
das Land (und durch eine meiner Meinung nach nicht sehr interessante
Gegend) und ermöglicht Ihnen dennoch die Besichtigung Dublins. Bei
Interesse erkundigen Sie sich, ob das auch in Ihrem Fall möglich ist.
Anreise
mit
dem eigenen Auto
Sie haben im Wesentlichen zwei Möglichkeiten: Von Österreich, der
Schweiz oder von Süddeutschland aus können Sie nach Cherbourg oder
Roscoff fahren, je nachdem, an welchem Tag Sie abfahren wollen, und
danach fahren Sie mit Irish Ferries fast einen ganzen Tag per Schiff bis
Rosslare bzw. mit Brittany Lines bis Cork. Ist schön, ist preiswert,
wenn Sie Begleiter(innen) haben, aber Sie brauchen von Wien aus
gut 3 Tage, bis Sie in Irland sind. Reisen Sie von Deutschland oder der
Schweiz an, verkürzt sich die Anreisezeit natürlich. Sie können auch
nur über den Ärmelkanal übersetzen oder ihn durch den "Chunnel"
unterqueren, durch England fahren und mit einer weiteren Fähre die
Irische See überqueren. Falls Sie im Norden Deutschlands wohnen, ist
das wahrscheinlich die bessere Variante. Die Bräuche auf den Fähren müssen
Sie auch kennen. Nach dem Einparken kommen Sie an den Kofferraum nicht
mehr heran, nehmen Sie vorher alles heraus, was Sie auf der Überfahrt
brauchen werden etc.
Anreise
mit
der Eisenbahn
Haben Sie viel Zeit, Geduld, ein gutes Sitzfleisch (oder ein
InterRail-Ticket) können Sie auch mit der Bahn nach Irland fahren.
Meist müssen Sie auf dem Kontinent einmal umsteigen; in England
wahrscheinlich in London nochmals. Aber vielleicht lernen Sie auf der
langen Fahrt nette Leute kennen. Legen Sie auf die lange Fahrt weniger
Wert, wählen Sie doch eine andere Art der Anreise.
Reisen mit Eisenbahn und Bus in
Irland:
Natürlich
können Sie auch mit der Eisenbahn in Irland reisen. Vorwiegend von
Dublin aus, sternförmig durchs Land fahren die Züge, schauen Sie doch
einmal auf der Karte nach. Von Norden nach Süden wird es schwierig. Die
Züge sind langsam und sie fahren nicht oft. Von Sligo nach Dublin und
retour fahren an Wochentagen nur 3 Zugpaare, an Sonntagen nicht einmal
die. Fahrpläne gibt es bei www.irishrail.ie
.
Wenn Sie kein billiges InterRail-Ticket haben, ist nicht eigentlich
empfehlenswert, Ihre Urlaubsreise mit der irischen Bahn zu absolvieren.
Sie lernen weniger das Land kennen, als die Eisenbahnwaggons, aber das können
Sie ja auch daheim. Sie können auch mit Linienautobussen reisen, sie
sind auch billiger als die Bahn, sie fahren häufig, aber auch nicht
immer dorthin, wohin Sie wollen. Fahrpläne bei www.buseirean.ie
.
Interessieren Sie sich für
Sehenswürdigkeiten? Bedauerlicherweise haben die Leute in der Stein-
und Bronzezeit etc. ihre Dolmen, Standing Stones, Ringforts, Klöster
und so weiter partout nicht neben die Strassen gebaut, auf denen die
Autobusse fahren, und erst recht nicht neben die Eisenbahngeleise.
Bedenken Sie das bei der Wahl des Verkehrsmittels.
Reisen
in Irland mit dem Rad:
Radfahren können Sie natürlich auch. Nehmen Sie warme und regendichte
Kleidung mit und lassen Sie sich bei widrigem Wetter nicht entmutigen.
Reisen mit dem Motorboot in Irland:
Mit dem Motorboot auf einem Fluss (Shannon) oder See umherzufahren, ist
auch möglich. Allein können Sie das nicht, sie müssen mindestens zu
zweit sein, denn nur dann können Sie den Kapitän spielen. Vor allem
brauchen Sie einen Helfer beim An- und Ablegen.
Nehmen Sie das Boot immer eine Nummer zu groß. Glauben Sie mir, Sie
werden dem liebsten Menschen auf Erden gewaltig auf die Nerven gehen bei
einer solchen Reise, geschweige denn einem gewöhnlichen Freund oder
einer Freundin. Lassen Sie sich und ihnen Platz, in Ruhe und ungestört
zu schmollen. Nachteil einer solchen Reise: Sie sehen hauptsächlich den
Shannon und die angrenzenden Wiesen bzw. viel Wasser auf den Seen. Genügt
Ihnen das, reisen Sie per Boot.
Fahren
Sie mit dem Auto!
Mit
dem eigenen oder dem Mietauto. Sie sind ungebunden, kommen überall hin,
der Verkehr ist außerhalb der Städte schwächer als bei uns und die Städte
sind sehr klein. Ans Linksfahren gewöhnen Sie sich schnell, bleiben Sie
dennoch vorsichtig.
Den ausländischen Autolenker mit Leihwagen erkennt man leicht daran,
dass er immer auf der Seite einsteigen will, auf der das Lenkrad nicht
ist. Leider sind die Strassen schlecht und eng. Was den Straßenverkehr
betrifft, lesen Sie bitte
hier weiter. |
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