| PETER LAUSCH - IRLANDREISE 2007 | rhabarber | 12/40 | |
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Rhabarber im Victorian Walled Garden in Lissadell House Fast alle irischen Herrenhäuser besaßen im 19. Jahrhundert einen sogenannten Walled Garden. Nur wenige sind erhalten bzw. rekonstruiert worden und können mit Genuss besichtigt werden. In der Kylemore Abbey in Connemara gibt es einen, den die dort heimischen geschäftstüchtigen Nonnen mit beträchtlichen Förderungsmitteln der EU aus jahrzehntelanger Verwahrlosung befreit haben (befreien haben lassen, denn ihrer ist körperliche Arbeit nicht so sehr), nachdem sie ihn jahrzehntelang verlottern ließen. Ein anderer, der eben in alter Pracht wieder ersteht, ist der von Lissadell House. In diesen Gärten wurden seinerzeit nicht nur die Blumen und Sträucher herangezogen, die man für die Auschmückung von Haus und Grundstück benötigte, sondern auch das erforderliche Gemüse und Obst für die Tafel der hochmögenden EigentümerInnen und ihren Familien. Wie sonst hätte man an der Westküste Irlands Melonen und Orangen speisen können? Und warum heißen diese Gärten <Walled Gardens>? Na, weil sie alle von einer hohen Mauer umgeben waren, damit die Melonen etc. nicht in den Mündern der irischen Pächter ringsum landeten, sondern den rechtmäßigen Eigentümern zu Gute kamen.
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