Hinweis: Meine Reisetipps befolgen Sie auf eigene Gefahr. Für ihre Richtigkeit und Zweckmäßigkeit übernehme ich keine Haftung - nicht alles ist zum Nennwert zu nehmen.

 
Welchen Teil des Landes Sie bereisen sollten:

Was möchten Sie denn sehen? Kulturdenkmäler, historische Bauten, Klosterruinen, romantische Meeresküsten, Schlösser und Schlosshotels, Handschriften? Das gibt es alles. Da dies aber kein Reiseführer ist, schreibe ich nichts darüber. Ich habe so meine persönlichen Vorlieben, aber Ihre müssen das nicht sein.

Die Reiseroute müssen Sie daher selbst entscheiden. Bedenken Sie: das Land ist nicht groß, aber die Strassen sind eng und gewunden, Sie kommen nur langsam weiter. Im Durchschnitt schaffen Sie bloß 50 - 60 km/h. 

Besorgen Sie sich doch den Prospekt eines Reisebüros für Autobusrundreisen, dann haben Sie eine Route für gängige Sehenswürdigkeiten. Der Prospekt verschafft Ihnen einen ungefähren Überblick, was Sie in z. B. zehn Tagen bereisen können. Denken Sie aber auch daran: Nicht alles was im Reiseführer steht, ist eine Besichtigung wert und die bleibenden Erinnerungen sind ohnehin nicht die an irgendwelche Sehenswürdigkeiten.
   
Woran ich denke, wenn ich Irland höre, ist nicht das Book of Kells und es sind nicht die Seen von Killarney. Ich denke an den weiten Himmel mit den sich auftürmenden Wolken, ich denke an den Blick von Rosses Point über den Meeresarm zum Knocknarea mit dem Grab Queen Maeves obenauf. Ich höre wiederum das Rauschen der Wellen, die den Strand von Lissadell heraufstürmen. Ich denke an die kleinen, weißen Blumen, die in den Klippen am Strand von Portsalon wachsen. 

Ich denke auch an den Herrn in Letterkenny, der mir unbedingt für kurze Zeit und recht preiswert seine ältliche Gattin zum allfälligen Gebrauch überlassen wollte. Doch auch an jenen Herrn im Pub in Dublin denke ich, der mir beim Hinausgehen ungefragt ein Gratis-Bier auf den Tisch stellte, nachdem ich ihm erzählt hatte, Irland sei schön. 

Das mit dem Bier kann Ihnen auch passieren. Achten Sie aber darauf, ob man von Ihnen nicht erwartet, dass Sie sich revanchieren. Runden auszugeben und Fremde gleich einzubinden, ist in Irland so üblich. Man muss sich revanchieren, verlangt der Anstand. Das geht ins Geld und dauert lange.

Noch ein Tipp:
   
Bei der Fahrt mit dem eigenen Auto oder mit einem Mietwagen haben Sie noch einen Vorteil. Jedes Mal  können Sie anhalten, wenn Sie neben der Straße etwas Interessantes sehen.

Allerdings müssen Sie dafür den ganzen Tag mit der Gattin reden oder mit dem Gatten, je nachdem. Halten Sie das nicht aus, lassen sie ihn oder sie einfach daheim das Haus/Wohnung etc. hüten. Das Ende ist vielfach dasselbe: am Ende haben Sie keinen Partner mehr, der mit Ihnen noch reden will.
   
Wann ich zum letzten Mal in Irland war?

Im Juni 2002. Über meine Reisen im Jahr 2000 und 1997 habe ich je einen Reisebericht geschrieben. Falls Sie noch nicht genug haben, Sie können die beiden Berichte lesen.

 
   
   

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