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Hinweis
Wie jeder meiner
Reiseberichte handelt auch dieser von einem Urlaub, den
ICH verbracht habe. Alles, was ICH gesehen, alles, was
ICH erlebt habe, ist daher durch MEINE subjektive Sicht
der Dinge gefärbt. Alle Meinungen und alle Urteile, die
ich fälle, sind meine eigenen. Sie mögen die Dinge
anders bewerten, Sie mögen mit mir nicht einer Meinung
sein. Sei es!
Ich schildere, was ich erlebt habe und was ich mir
dabei, als ich etwas erlebte, gedacht habe. Wiederum:
Sie hätten sich vielleicht etwas ganz anderes gedacht
als ich, Sie würden viele Dinge, die ich einschätze und
bewerte, anders gewichten. Unwichtiges in meinen Augen
wäre wichtig in den Ihren.
Dennoch hoffe ich, mit diesem Bericht weniger
aufzuzählen, was ich erlebt habe – wen interessiert das
schon, sondern ein Beispiel dafür zu geben, was einer,
der mit offenen Augen durch die Bretagne gefahren ist,
erleben kann, was er jedenfalls sieht, weil es in den
Reiseführern als wichtig beschrieben ist. Auch möchte
ich Ihnen, so Sie es mir und den unzähligen anderen
Urlaubern nachtun wollen, die jedes Jahr die Bretagne
besuchen, an Hand tatsächlicher Erlebnisse und
Erfahrungen einige in der Praxis nützliche Hinweise
geben.
Ein richtiger Reiseführer ist das nicht und soll es
ja auch nicht sein: ich will niemanden führen.
Vom Umfang abgesehen, ist meine Sicht für ein
solches Vorhaben auch zu subjektiv. Was mich nicht
interessiert, das existiert für mich nicht.
Kunsthistorische Betrachtungen werden Sie auf den
folgenden Seiten vergeblich suchen. Da ich manches nicht
esse, was einem dort so feilgeboten wird, werden Sie
auch keine Hinweise auf Restaurants finden, außer, ich
war dort. Dann sind diese Hinweise Teil des
Reiseablaufes und keine Bewertung nach Qualität. Neben
dem, in dem ich gegessen habe, mag gleich um die Ecke
ein noch viel Besseres und/oder preiswerteres etc. zu
finden sein.
Solche Reiseberichte sind niemals vollständig in dem
Sinn, das einer alles gesehen hat und nun kundig darüber
schreibt. Ärgern Sie sich bitte nicht, wenn ich etwas
nicht erwähne, was Ihnen wichtig oder charakteristisch
erscheint, ärgern Sie sich auch nicht, wenn ich mit Häme
über dies und jenes schreibe.
Vielleicht gefällt Ihnen mein Bericht über eine
schöne Reise in die Bretagne im Mai und Juni 2001. Falls
Sie aus diesem Bericht auch etwas für Ihre Reise in die
Bretagne gewinnen können, würde es mich freuen.
Peter Lausch
PS:
Wie eine Litanei zieht sich durch den folgenden
Bericht die Klage über die Schwierigkeiten, sich ohne
Französischkenntnisse in Frankreich verständlich zu
machen. Ich habe diesen Umstand als gravierenden Mangel
empfunden, der mir augenblicksweise die Freude am
Aufenthalt in der Bretagne vermiest hat. Denn nicht nur
bedeutet es, dass man in Museen etc. den unbedarften
Idioten mimt, es bedeutet leider auch, dass Zeitungen,
Radio und Fernsehen ebenso wie die Bücher in den
Buchhandlungen unverständlich sind - und das hat
zumindest mich genervt. Natürlich bin ich verwöhnt:
bislang war ich primär in Ländern, in denen Englisch
gesprochen wird, und das verstehe ich mit Müh und Not.
Vielleicht denken Sie anders über meine
Sprachprobleme. Ich denke halt so und mich haben sie
bewegt.
Das wollte ich gesagt haben.
Wollen
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