Canon Canonet G-III 17
Geschichte,
Bedeutung, Eigenschaften und Verwendbarkeit im neuen Jahrtausend
Die Canonet
G-III ist ein herausragendes Beispiel für japanische Kameras für den
gehobenen Amateurmarkt Anfang der 70-er Jahre.
Geschichte
Um
1970 gab es eine Vielzahl von handlichen Sucherkameras mit weitgehend
einheitlicher Ausstattung: Entfernungsmesser, Programmsteuerung oder
Blendenautomatik und einem Objektiv mit einer größten Öffnung
zwischen 2,8 und 3,5. Die Brennweite war verschieden, je nach Fabrikat
wurden Objektive mit 40 oder 45mm Brennweite verwendet.
Schnellschalthebel waren obligat, ein Aufsteckschuh mit Kontakten für
Elektronenblitze ebenfalls. Die heute selbstverständlich erscheinenden
Computer-Blitze waren damals noch nicht selbstverständlich. Manche
Kameras verfügten statt dessen über eine Kupplung von
Entfernungseinstellung und Blendeneinstellung je nach Leitzahl des
Blitzes.
Dazu
kam eine kleine Gruppe solcher Kameras, die sich aus der Masse
hervorhoben, entweder durch besondere Eigenschaften oder einfach durch
lichtstarke Objektive - oder durch beides.
Zu dieser kleinen Gruppe herausragender und dabei damals
und in gebrauchtem Zustand auch noch heute sehr preiswerten Kameras
gehört - neben der Olympus 35 RD und der Minolta 7sII als gleichsam
leuchtendes Beispiel die Canonet G-III von Canon.

Mit
dem Erscheinen der Konica 35 AF erlosch das Leuchten. Nicht, dass diese
Kamera besser gewesen wäre, aber mit ihr zeichnete sich deutlich die
zukünftige Entwicklung im Bau von Sucherkameras für den Amateurmarkt
ab: weg vom kostspieligen, manuell einzustellenden Entfernungsmesser,
weg von den lichtstarken Objektiven, hin zum Autofokus und zu
lichtschwächeren Objektiven mit noch kürzeren Brennweiten um 35mm.
Vorbei war damit die Zeit, wo der Fotograf in der Eile, Junior
abzubilden, auf die Entfernungseinstellung vergisst. Ich weiß, wovon
ich rede, ich bin auf fast allen Fotos aus meiner Kindheit ein sonnig
lachender, aber leider unscharfer Dickwanst; dafür ist jeder Baum im
Hintergrund gestochen scharf. Die kurzbrennweitigen Objektive mit
geringerer Lichtstärke waren wiederum notwendig, weil die ersten
Autofokus-Module von Honeywell noch nicht ausreichend genau arbeiteten,
um bei einem Objektiv 1,7/40mm bei größter Blende eine genaue
Scharfeinstellung zu gewährleisten. Und schließlich wurden die vom
Amateur verwendeten SW- und Farbfilme im Laufe der Jahre immer
lichtempfindlicher. Schon dadurch wären die lichtstarken Objektive
weitgehend entbehrlich geworden.
Dem
Trend zum Autofokus konnte sich keine Firma entziehen. Knipsen ohne viel
Nachdenken war die Devise. Programmautomatik und halbautomatische
Belichtung gab es 1970 schon länger - die erste Agfa-Kamera mit
Programmautomatik erschien 1966. Mit dem Autofokus entfiel auch die
manuelle Einstellung der Entfernung durch Schätzung oder manuelle
Messung. "Du drückst den Auslöser, die Kamera xx macht ein Bild
und Kodak etc. liefert das Bild in leuchtenden Farben zum
Angreifen" war die Devise und die Devise war erfolgreich. Seit 1970
ist die Fotografie zu einem ganz selbstverständlichen Teil unseres
Lebens geworden. Die angeblich letzte Hürde war das Einlegen des Films.
Das Problem ist seit Einführung des APS-Systems bei akzeptabler
Qualität der produzierten Bilder erst wirklich gelöst. Aber schon 1970
gab es Kameras, die auch das Einlegen eines Films unter Beibehaltung der
vertrauten Kleinbild-Patrone vereinfachten - die Canonet G-III mit dem
von Canon auch bei anderen Kameras verwendeten Quick Loading-System ist eine
davon.
Ich
habe freilich nie verstanden, dass ein Mensch, der heutzutage ein Auto
durch den Verkehr lenkt, nicht in der Lage sein soll, den Filmanfang in
einer bestimmten Weise in einen Schlitz zu stecken, die Rückwand zu
schließen und zu schauen, ob sich beim Filmtransport die
Rückspulkurbel mitdreht - sei's drum.
Die
Entwicklung wird abgeschlossen durch den fast vollständigen Sieg der
Zoomobjektive über die Objektive mit festen Brennweiten.
Neues
wird wohl nicht mehr kommen. Ein Entwicklungsplafond ist erreicht und
was die Industrie herausbringt sind Variationen ein- und derselben
Kamera: ein wenig mehr gerundet als das Vorgängermodell, ein etwas
größerer Zoombereich.
Was
kommen wird, ist der Siegeszug der Kameras mit elektronischen
Speichermedien. Mit der Zeit werden die Kameras billiger werden und die
Qualität besser. Das drängt die analogen Kameras für den
Massenmarkt in eine Nische, solange ein Bild vom Film noch
immer viel billiger ist als ein auf dem eigenen Drucker ausgedrucktes.
Das wird es nicht bleiben.
Bedeutung der
Canonet G-III
Innerhalb
von 10 Jahren, von 1972 bis 1982, wurden 1,2 Millionen Stück der G-III
verkauft. Dennoch führt die Canonet G-III heute bei den
Gebrauchthändlern ein Schattendasein, das sie nicht verdient.
Nicht
nur hebt sie sich schon auf Grund des ausgezeichneten und lichtstarken
Objektivs aus der Vielzahl ähnlicher Kameras heraus, sie sticht auch,
nimmt man alle ihre Eigenschaften, unter den wenigen vergleichbaren
Kameras der Konkurrenz hervor. Das zeigt sich nicht zuletzt am Preis:
eine gut erhaltene Canonet G-III kostet um Euro 150.-, die Olympus RD und
die Minolta Hi-Matic 7sII jeweils rund Euro 100.-. Von der Größe her ist
sie mit der Leica CL oder der Nachfolgerin Minolta CLE vergleichbar,
aber sie war in den 70-er Jahren um ein ganzes Haus billiger als die
Minolta CLE. Sie ist es, gemeinsam mit der Konkurrenz von Olympus und
Minolta, auch heute. Eine gut erhaltene Minolta CLE mit vergleichbaren
Eigenschaften, aber mit Wechselobjektiven, kostet mit Normalobjektiv ca.
Euro 800.- .
Eigenschaften
Das
Objektiv mit einer Lichtstärke von 1,7 ist aufwendig konstruiert und
besteht aus 6 Linsen in 4 Gruppen unter Verwendung von Gläsern mit
seltenen Erden. Die Entfernung wird über einen im Sucher
eingespiegelten Entfernungsmesser eingestellt; der Sucher hat einen
automatischen Parallaxenausgleich, was bei derartigen Kameras selten zu
finden ist. Im Sucher sind auch die von der Kamera ermittelten
Blendenwerte eingespiegelt - das hat auch nicht jede Kamera dieser
Preisklasse. Unvergleichlich teurere haben es auch nicht - siehe Leica
M6TTL. Die Belichtungszeit und die passende Blende kann manuell
eingestellt werden; wahlweise ermittelt die Kamera nach Auswahl einer
gewünschten Belichtungszeit mit Hilfe des Belichtungsmessers die für
die richtige Belichtung notwendige Blende, die bei der Aufnahme
eingestellt wird. Wie fast alle Kameras aus den 70-er Jahren gilt es bei
manueller Einstellung von Zeit und Blende einen kleinen Wermutstropfen
zu schlucken. Bei manueller Einstellung funktioniert der Belichtungsmesser nicht. Das war
bei der Konkurrenz von Minolta und Olympus ebenso, und nicht anders war es bei Leica CL und Minolta CLE
trotz deren viel höheren Kaufpreises. Damit müssen Sie leben.
Haben
Sie sich aber einmal mit der damals so genannten halbautomatischen
Belichtungsmessung angefreundet, wird Ihnen die Belichtungsmessung bei
manueller Belichtungseinstellung ohnehin nicht abgehen. Ich wenigstens
habe immer gefunden, mit 1/250sec und einem Film mit 100 ISO kann man
der Kamera die Wahl der passenden Blende ohnehin fast immer überlassen
und wird gute Ergebnisse erhalten. Wie bei Zentralverschlüssen üblich,
können Sie Elektronenblitze bei jeder Belichtungszeit verwenden - die
Kamera eignet sich sehr gut zur Aufhellung des Vordergrundes bei
Tageslicht oder für Gegenlichtaufnahmen. Falls Sie bei kontrastreichen
Objekten den bildwichtigen Teil anmessen wollen, lassen Sie den
Auslöser halb gedrückt, Sie speichern damit die Belichtungseinstellung
bis zur Aufnahme.
Wie
bei vielen Kameras aus diesen Jahren befindet sich die Messzelle des
freilich nicht gerade empfindlichen Belichtungsmessers an der
Vorderseite des Objektivs. Verwenden Sie Filter (damals wurde noch viel
mit SW-Filmen fotografiert und daher wurden häufig Gelb- oder
Gelbgrünfilter eingeschraubt) wird der Korrekturfaktor automatisch
berücksichtigt. Moderne Kameras mit TTL-Messung machen das zwar auch,
aber mit viel höherem technischen Aufwand.
Damit
auch Damen und Herren mit Wurstfingern
etc. keine Schwierigkeiten beim Filmeinlegen haben, bedeuten die
Buchstaben QL in der Typenbezeichnung auf der Kameravorderseite etwas,
nämlich "Quick Loading". Beim Aufklappen der Rückwand (durch
Hochziehen der Rückspulkurbel) klappt eine Art Manschette hoch, unter
die der Filmanfang bis zu einer roten Markierung eingelegt wird. Beim
Schließen der Rückwand senkt sich die Manschette, erfasst den Film und
transportiert ihn sicher weiter. No problem. Falls Sie das als
glücklicher Nutzer einer Leica nicht glauben können, probieren Sie es
aus. Es ist so. Es funktioniert - seit ca. 1965, denn das QL-System
wurde auch in andere Kameras eingebaut. Sollten Sie noch immer nicht
glauben können, dass mit diesem System Ihr Film wirklich
weitertransportiert wird, in einem Fenster auf der Rückwand sehen Sie
einen rot-weiß gestreifte Scheibe, die sich beim Filmtransport bewegt,
sofern der Film korrekt transportiert wird.
Unter
dem weißen Plastikteil unter der Rückspulkurbel findet sich ein
sozusagen normaler Blitzkontakt, nützlich, sofern Sie den Hot Shoe
nicht nützen wollen (können). Heutzutage ist dieser separate Kontakt
kaum mehr nötig, denke ich.
Über
noch eine heute kaum mehr benötigte Einrichtung verfügt die Kamera
auch noch: neben dem roten A auf der Blendenskala (bei A wird die Blende
entsprechend den Lichtverhältnissen und der eingestellten
Belichtungszeit von der Automatik festgelegt) finden sich rechts
Leitzahlen, auf neudeutsch Guide Numbers. Hat Ihr Blitzgerät etwa
Leitzahl 28, wird die benötigte Blende bei Blitzaufnahmen entsprechend
der eingestellten Entfernung automatisch gebildet. Anfangs der 70-er
Jahre war das der sozusagen letzte Schrei, denn damals hatte noch nicht
jeder ein "Computerblitzgerät" mit Blendeneinstellung. Durch
die in die Canonet G-III eingebaute mechanische Koppelung von Blende und
Entfernungseinstellung ersparte man sich das Ausrechnen der bei einer
Blitzaufnahme manuell einzustellenden Blende nach der Formel: Leitzahl :
Meter = Blende (ungefähr!). Dabei musste man denken, rechnen sogar und
was macht man bei Leitzahl 25 und einem zu blitzenden Gesicht in 2 Meter
Entfernung, da es ja keine Blende 12,5 gibt? Man rundet und stellt
Blende 11 ein und nimmt ein wenig Überbelichtung in Kauf, die bei
Farbnegativfilm nicht schadet.
Falls
Sie heute mit der Canonet blitzen wollen, stellen Sie die Zeit etwa auf
1/125sec, wählen auf der Rechenscheibe Ihres Blitzgerätes die passende
Filmempfindlichkeit und stellen die passende Blende am Blitzcomputer und
am Objektiv ein. Das war's dann. Pech haben Sie allerdings bei manchen
ganz modernen (dedicated!) Blitzgeräten, die nur mehr mit der
Elektronik der speziellen AF-SLR einer Firma zusammen funktionieren. Ein
Beispiel von vielen: Metz Mecablitz 34 AF-3N. Mit dem im Sucherschuh der
Canonet werden Sie nicht viel Freude erleben. Tipp: Kaufen Sie sich ein
ganz billiges Blitzerchen von Sunpak etc. im Versandhandel und
anderswo.
Das
Fotografieren mit der Canonet G-III ist ein Vergnügen. Natürlich hat
die Kamera auch einige kleine Mätzchen: Zum Unterschied von heutigen
Kameras schaltet sich das Messsystem nicht automatisch nach einigen
Sekunden ab. Es fehlt auch ein Ausschalter. Diese Funktion übernimmt
der lichtdichte Objektivdeckel aus schwarzem Plastik - so Sie einen beim
Kauf erhalten haben. Das ist leider selten der Fall. Mangels dessen wird
immer Strom verbraucht. Die Batterie hält das lange aus. Allerdings
gehört sie zum eigentlich ausgestorbenen Typ Mallory 625 (auch von
anderen Firmen unter ähnlicher Bezeichnung) und enthält Quecksilber.
In den meisten Ländern (in der EU etwa) gibt es sie nicht mehr zu kaufen. Von der Größe
her passen auch entsprechende Batterien ohne Quecksilber, allerdings mit
einer Spannung von 1,5 V; die Mallory 625 hat nur 1,3 V. Diese
unterschiedliche Stromspannung kann den Belichtungsmesser
durcheinanderbringen. Ich sage: probieren Sie es aus und stellen
gegebenenfalls die Filmempfindlichkeit entsprechend ein. Das müssen Sie
ohnehin tun, denn die DX-Abtastung war 1972 noch lange nicht erfunden.
Die weit bessere Lösung ist allerdings die Verwendung von
Zink-Luft-Batterien passender Größe, die es manchmal bei Fotohändlern,
öfters aber in Elektronikmärkten gibt - falls dort nicht der Geiz gar zu
geil war (in Deutschland meistens der Fall) und diese Batterien des
geringen Umsatzes wegen aus dem Sortiment genommen wurden. Ach ja, übers
Internet gibt es sie ohnehin.
Sie haben eine G-III in Schwarz? Schätzen Sie sich
glücklich. Nicht nur haben Sie damit eine sehr hübsche und attraktive
Kamera, sondern Sie besitzen auch noch eine sehr seltene, denn in den
70-er Jahren war die Mode der "Profikameras in Schwarz" noch
nicht richtig ausgebrochen und nicht viele Leute kauften solche Kameras.
Das erhöht heute den Sammlerwert beträchtlich.
*
Die Konkurrenz
Wie schon
einleitend gesagt, viel Konkurrenz gab es in dieser Klasse mit handlichen
Kameras mit lichtstarken Objektiven nicht.
Zu erwähnen sind nur zwei Produkte der Konkurrenz:
Olympus 35 RD mit nahezu gleichen Eigenschaften, nahezu gleichem Aussehen
und nahezu gleichem Objektiv mit denselben Daten: 1,7/40mm. Die
Ähnlichkeit geht bis zu Kleinigkeiten: ebenso wie die Canonet G-III wird
auch bei der Olympus 35 RD der Belichtungsmesser mangels eigenen Schalters
durch Aufstecken des vorderen Objektivdeckels aus schwarzem Plastik
abgeschaltet: mangels Lichteinfall fließt kein Strom mehr.

Minolta 7sII, die sich von beiden Kameras im wesentlichen nur durch die
fehlende Kupplung von Leitzahl und Entfernungseinstellung bei
Blitzaufnahmen unterscheidet.

Der Minolta 7sII wiederum extrem ähnlich ist die Konica S3.
Bei ihr fehlt die Möglichkeit zur manuellen Zeit- und Blendeneinstellung;
statt dessen weist sie nur die Blendenautomatik nach Auswahl einer Zeit
auf. Gleichsam als Entschädigung bietet sie, auf mechanischer Basis, ein
ausgefeiltes Blitzsystem an, bei dem auch das vorhandene Licht
berücksichtigt wird. Die Ähnlichkeit ist schon überraschend, nicht? Gab
es da irgendwo in Japan eine Firma, die eine einzige Kamera erzeugte, mit
ganz kleinen Variationen und unter jedem Namen, solange der Kunde
bezahlte?

Der Firma
Canon hat der Name Canonet anscheinend gut gefallen. Sie hat ihn im Lauf
der Jahre ab 1961 für eine ganze Anzahl von Kameras verwendet, die dank
ähnlichem Aussehen auf Anhieb nicht leicht auseinander zu halten sind.
Fotografieren können Sie mit einer jeden, achten Sie aber auf
den Preis und das Alter. Und wie gesagt: die Krönung der Reihe ist die
Canonet G-III.
Im Einzelnen handelt es
sich um folgende Kameras:
-
Canonet (Jänner
1961), erkennbar an der Selen-Zelle um das Objektiv.
-
Canonet S (Oktober
1964) bereits mit CdS-Zelle oberhalb des Objektivs mit einem
1,7/45mm-Objektiv.
-
Canonet QL17 (März
1965), die erste Canonet mit QL und entsprechendem Symbol unter dem
Auslöser an der Gehäusevorderseite. Dies ist trotz scheinbarer
Ähnlichkeit auf den Fotos ein neu konstruiertes Modell mit dem
kleinerem Gehäuse der folgenden Modelle, bis mit der New Canonet QL
17 im Juli 1969 die Endform gefunden wurde. Von den späteren
Modellen leicht zu unterscheiden durch das Objektiv Canon SE
1,7/45mm.
-
Canonet QL19 (März
1965), der billige Zwilling mit lichtschwächerem Objektiv 1,9/45mm.
-
Canonet QL25
(Oktober 1965) noch billigere Schwester mit lichtschwächerem
Objektiv Canon SE 2,5/45mm. Schwester und nicht billiger Zwilling
dank vereinfachtem Verschluss.
-
Canonet QL19E
(November 1965), eine QL19 mit dem ersten elektronischen Verschluss
in einer Canonet (von Seiko).
-
New Canonet QL17
(Juli 1969) mit nochmals verkleinertem Gehäuse und Objektiv
1,7/40mm.
-
New Canonet QL17-L
(Juni 1970), baugleich mit dem Vormodell, jedoch mit Taste für die
Batterieprüfung neben Suchereinblick. Daher handelt es sich um ein
Luxusmodell; das wird durch das L im Namen angedeutet!
-
New Canonet 28
(März 1971), mit mechanischem Programmverschluss von Copal und
einem Objektiv 2,8/40mm. Die Kamera wurde bis 1976 gebaut, eine
kleine Sensation bei dem schnellen Modellwechsel bei den Canonets.
-
New Canonet QL19
(Mai 1971), der billige Zwilling der QL17 von 1969 und Objektiv
1,7/40mm.
-
Canonet G-III 17
(März 1972), die von mir beschriebene, klassische Variante mit dem
höchsten Entwicklungsstand.
-
Canonet G-III 19
(März 1972), der billige Zwilling der G-III 17, mit Objektiv
1,9/40mm und wieder ohne Batteriekontrolle.
Für einen
Überblick verweise ich auf Canons wunderschönes Museum im Internet,
das wirklich eine Schatzgrube des Wissens über die Produkte der Firma
und gleichzeitig eine Augenweide ist.
Sollten
Sie sich eine G-III kaufen wollen, beachten Sie die Abbildungen auf
dieser Seite und - hinsichtlich der vielen, einander äußerlich
ähnlichen Modelle - die entsprechenden Hinweise und Beschreibungen im
Museum.
Zuletzt geändert:
20. Juli 2009
© Peter Lausch
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