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Pont-Aven - Carnac - Pont-Aven

28. Mai 2001

   Bei wiederum prachtvollem Wetter fahre ich zeitig vom Parkplatz in Pont-Aven weg, fahre durch den Ort, dessen Einwohner noch schlummern, scheint mir. Ich habe es nicht eilig, bummle über Nebenstrassen, sehe einen Wegweiser zu einem Hafen, den ich in der Karte partout nicht finde, biege ab und fahre über weitere Nebenstraßen so an die 10 Kilometer bis zum winzigen Hafen Bélon. An der Mündung des gleichnamigen Flusses gelegen, habe ich eine traumhafte Aussicht, könnte lange Spaziergänge machen entlang markierter Wege. Doch ich habe andere Ziele. So bleibt noch ein langer Blick auf die Bucht und die vielleicht hundert Boote, die vor Anker liegen. Nichts höre ich außer dem leisen Platschen der Wellen gegen den Uferkai und das misstönende Kreischen der Möwen, die sich um Abfälle streiten. Ganz besonders hat es mir das jenseitige und für mich jetzt unerreichbare Ufer angetan, wo gleichsam die andere Hälfte des Hafens situiert ist, einschließlich Telefonzelle und geparktem Wohnmobil. Spontan entschließe ich mich, dort will ich heute abend übernachten. 
   Danach geht es wieder zur Hauptstrasse zurück, über Moelan sur Mer bis Doélan mit hübschem Leuchtturm. Kein besonderer Leuchtturm, doch habe ich in einem Buch ein Foto des Ortes gesehen und das Foto hat mir gefallen. Daher will ich nach Doélan. 
   Den Ort zu finden, ist nicht schwer, die Flussmündung, an der der Ort gelegen ist, ist hübsch anzusehen, der Leuchtturm ist vorhanden, nur eines stimmt nicht: die Beleuchtung. Das Bild im Buch ist, wie sich erst an Ort und Stelle zeigt, offenkundig nicht am Morgen, sondern am Abend gegen Sonnenuntergang aufgenommen worden: was auf dem Bild prächtig strahlte, liegt nun in tiefem Schatten. Wahrscheinlich ist das die ausgleichende Gerechtigkeit für die Absicht, ein Motiv, das ein anderer gefunden hat, nachzufotografieren.
   Wie auch immer, hier bleibe ich nicht und fahre nach kurzem Halt weiter, ein ganzes Stüc
k, bis nach Carnac.

  Carnac
   Wer kennt nicht Carnac, auch wenn er oder sie noch nicht dort gewesen sind? Die langen Steinreihen, gerade ausgerichtet, geheimnisvoll, zwecklos oder Zwecken dienend, die wir nicht erkennen können? Und: stellt man sich nicht vor, man ginge die Steinreihen entlang, im Nebel vielleicht, als einziger Mensch weit und breit, eins mit der Welt und mit dem Kosmos vereint, die geheimnisvolle Kraft druidischen Zaubers erahnend? Im Wissen, wo wir Menschen herkommen und wo wir hingehen, wenn wir aus diesem Leben hinüber gleiten in ein anderes, ein neues vielleicht?
   Die Wirklichkeit ist ein wenig prosaischer. Von der N165 kommend fahre ich am Ende der gut beschilderten Zufahrtsstraße in den Ort Carnac mitten durch lange Steinsetzungen durch, die rechts und links der Strasse von West nach Ost (oder umgekehrt) verlaufen. Säuberlich sind sie eingezäunt, zwangsläufig. Denn leider, ich bin natürlich weder der einzige noch der letzte Mensch, der nach Carnac kommt und sich für die Werke der Altvorderen interessiert - Vorfahren will ich nicht sagen, denn meine Vorfahren haben sicher nicht in der Gegend von Carnac gelebt, nicht vor 500 Jahren und nicht vor 4000 Jahren - Sie wissen schon, Barbar aus dem Osten, wo es naturgemäß auch keine Steinsetzungen, Cairns und dergleichen gibt.
   So fahre ich an den eingezäunten Steinreihen vorbei in die Ortschaft, die eigentlich aus mehreren kleinen Ortschaften besteht; der hübscheste Teil von Carnac ist meiner Meinung nach der Ortsteil St. Colomban im Westen. Dorthin gelange ich, weil ich auf der Suche nach einem freien Parkplatz nach rechts abgebogen bin, anstatt geradeaus weiterzufahren. Macht nichts, einige Fotos ist mir dieser Abstecher schon wert. Zentrum von Carnac ist, wie nicht anders zu erwarten, Carnac-Ville, über die es, im Vergleich mit den eigentlichen Sehenswürdigkeiten nicht allzu viel zu schreiben gibt; ebenso wenig übrigens wie über den dritten Ortsteil, am Meer, der daher Carnac-Plage genannt wird und - wie anders - am Grande Plage liegt (genau: landeinwärts des Grande Plage). Dass die Ortskirche eine ganz prächtige aus der Zeit der Renaissance ist, lässt mich vergleichsweise kühl, dem Museum widme ich pflichtgemäß einen kurzen Besuch. Er könnte auch länger dauern, ehrlich, denn das Museum ist als solches interessant und die Museumsstücke sind durchaus eindrücklich, aber leider, die Steinreihen locken.
   Am nördlichen Ortsrand parke ich sodann beim Tumulus St. Michel, der mit dem Erzengel Michael oder einem sonstigen Heiligen an sich nichts zu tun hat, außer, dass nachträglich, damit das Ganze ein wenig christlich dreinschaut und weniger an die heidnischen Vorfahren erinnert, obendrauf eine kleine Kapelle errichtet worden ist. Vielmehr handelt es sich um einen Grabhügel, in dem sich mehrere Grabkammern und so genannte Steinkisten fanden mit menschlichen und tierischen Überresten. Das ganze Ensemble wurde von den genannten Altvorderen sodann mit einer beträchtlichen Menge Erde und Steinbrocken überschüttet - so entstand der Tumulus, oval, 120 Meter lang und 12 Meter hoch. Eine prächtige Leistung, wenn Sie das ganze Material mit ihren Händen herbeischaffen müssen. Leider fordert auch hier, wie beim Cairn von Barnenez, der Fremdenverkehr seinen Tribut: Früher, in manchen Reiseführern noch als Tatsache hingestellt, konnten, so wie in Barnenez, die Besucher die Grabkammern im Inneren betreten. Im Hinblick auf die dabei angestellte Allotria einerseits, auf die niedrigen Gänge andererseits und schließlich auf Größe und Dicke der Besucher ist das inzwischen verboten worden. So kann man sich also nur von außen vorstellen, wie es drinnen aussieht - finster.
   Von dort zurückgekehrt an die Kreuzung an der Ortstafel, entscheide ich mich, von den vielen Alignements die von Menec zu besuchen. Die Steinreihen an der Kreuzung, eingezäunt auf einer mit dürrem Gras bewachsenen Wiese kann ich auch über den Zaun hinweg anschauen. Der Zaun ist leider nötig, denn der Boden besteht mehr oder minder aus verfestigtem Sand mit einer dünnen Humusschichte, welcher die zahllosen Touristen in den letzten Jahrzehnten ordentlich zusetzten. Wird aber die Pflanzendecke zertrampelt, fliegt im Wind die Humusschichte davon und auf Dauer werden die aufgerichteten Steine gefährdet und könnten umfallen, nachdem sie jetzt an die 6000 Jahre gestanden sind.
   Das ist auch der Grund, warum man in Menec nicht einfach über die Wiese zu den Steinreihen gehen darf, sondern das Ganze von einem hölzernen Steg aus betrachten muss. Auch so ist eindrucksvoll, was man sieht: von mir gezählte elf Steinreihen mit über - von mir nicht gezählten - 1000 Menhiren, von denen der größte an die vier Meter hoch ist. So wie wohl jeder Besucher vor mir und nach mir frage ich mich der Form halber, was wohl die Menschen ausgerechnet in der Gegend des heutigen Carnac bewogen hat, solche Steinsetzungen zu errichten und wie alle übrigen Besucher vor mir und wohl auch nach mir weiß ich die Antwort nicht. Denkt man an die schier unbewältigbare Aufgabe, alle diese Steine herbeizubringen und aufzustellen, muss es einen sehr starken und die Menschen überzeugenden Grund gegeben haben - doch welchen, das wissen wir eben nicht. Beim Tumulus von St. Michel kann man sich ja zur Not noch einen überzeugenden Grund vorstellen: Grab eines Fürsten, dessen Nachfolger die Macht besaß, die Untertanen zu einer gewaltigen und sicher Jahre dauernden Gemeinschaftsleistung zu verhalten. Da man aber über den Sinn der Steinsetzungen nur jedenfalls vage, teils aber phantastische Vermutungen anstellen kann, fällt eine rationale Begründung für diese Unternehmen wenigstens mir wesentlich schwerer.
   Nach einiger Zeit hat man von den Steinreihen genug: man schaut sie an, sagt sich, das sind sie also, aha, und hat eigentlich genug gesehen. Man denkt ein wenig oder auch ein wenig länger über den möglichen Zweck nach, wie ich, findet keine überzeugende Begründung: das war es dann. Die Steinreihen von Menec werden mir dennoch in Erinnerung bleiben.
   Um aber einen sozusagen ursprünglichen Eindruck zu erhalten (ohne Zäune, ohne Eintrittsgeld, ohne Holzstege), beschließe ich, in den Nachbarort Carnacs zu fahren, nach Erdeven. Von der besagten Kreuzung aus geht es in Richtung dieses Ortes, doch biege ich vorher bei einem Wegweiser nach rechts in den kleinen Ort Crucuno ab. Der ist nur wegen eines einzigen Umstandes bemerkenswert: In Crucuno findet sich, mitten im Ortsgebiet, sozusagen an ein Haus angebaut, der Dolmen von Crucuno, dessen Deckstein einen Rekord hält: er ist mit an die 60 Tonnen Gewicht der schwerste Deckstein aller Dolmen der Welt.
   Vor dem Ort Erdeven halte ich sodann auf einem großen Parkplatz und wandere durch die Wiese dahinter in ein eher struppiges Wäldchen. Dort finde ich die ersten Menhire des Alignement de Kerzerho, der westlichsten Steinsetzung im Umkreis von Carnac. In 5 Reihen sind dort beinahe 200 Menhire zu finden, teils auch südlich der Strasse. Denn die Altvorderen haben ihre Steinreihen leider nicht abseits der Strasse angelegt, sodass beim Bau der Strasse etliche Steine ausgerissen und in den Untergrund verfrachtet werden mussten. Südlich der Strasse ist jedoch Kuhweide, zu besichtigen ist nur der Teil der Steinreihen nördlich der Strasse. Man sieht sie auch nicht so gut wie etwa in Menec. Das ist der Nachteil der - relativen - Naturbelassenheit. Man sieht in Erdeven aber noch etwas anderes: Die beiden Riesen von Kerzerho. Das sind zwei jeweils 6 Meter über den Erdboden emporragende Menhire sowie 2 etwa gleichgroße, liegende Steine in einem Ensemble. Die liegenden Steine sind offenkundig nicht umgefallen, sondern sind von der Erbauern mit Absicht liegen gelassen worden. Wozu das Ensemble diente, weiß heute kein Mensch; ob die liegenden Steine Opfersteine waren und wenn ja, was oder wer da geopfert wurde, weiß auch keiner. Jedenfalls weisen die beiden liegenden Steine an der Oberseite flache Aushöhlungen auf, als hätte man dort Opfergaben hineingeschüttet - die Geschichte mit den geweihten Jungfrauen, deren unschuldiges Blut in grausamen Ritualen vergossen wurde, entspringt der Fantasie diverser Fantasten. Macht sich gut in diversen Fantasyfilmen und Büchern. Fantasten gibt es nicht nur unter den Filmemachern und Bücherschreibern; auf dem Rückweg komme ich an den beiden Menhiren wieder vorbei und wer steht davor, wiegt sich leicht vor und zurück, hat das Gesicht zum Himmel erhoben, die Arme seltsam weggestreckt und singt misstönend vor sich hin? Eine ältere Dame, die sich offenbar den geheimen Kraftlinien der Menhire hingibt. So stark sind die Kraftlinien, dass die Gute sich nicht einmal durch das Surren des Transportmotors meiner Kamera stören lässt. Was vermögen auch Nikon-Kameras gegen die Kräfte des Universums? Nichts.
   Vor diesem erhebenden Erlebnis kommt allerdings noch ein anderes. Einem Hinweis folgend, wandere ich auf angeblich schattigem Pfad zum Mané Braz, dem Großen Hügel mit 4 Ganggräbern. Der Pfad zieht sich, die Wegweiser enthalten sich aller Entfernungsangaben. Der Pfad zieht sich nicht nur, er ist auch nur beschränkt schattig (im Hochsommer mit kleinen Kindern zweifellos ein interessantes Erlebnis) und er ist, trotz längerer Trockenheit, stellenweise "submersible", auf gut österreichisch: "gatschig", auf Hochdeutsch: grundlos. Ein dreckiger Damenschuh, einer, weckt allerlei Assoziationen über den Heimweg der betreffenden Dame. Alles in allem wandere ich so an die zwei Kilometer letztlich orientierungslos durch einen recht schütteren Trockenwald, der an afrikanische Savanne erinnert, ehe ich beim großen Hügel ankomme. Der ist nicht groß und er ist auch nicht hoch, vielleicht zwei Meter. Aber obenauf finden sich insgesamt 4 ineinander verschachtelte Ganggräber: jedes dieser Ganggräber besteht aus 4 oder 5 senkrecht stehenden Steinen, welche die Kammer bilden und einem darüber verkeilten Deckstein. Zu jeder Kammer führt ein aus parallel stehenden Steinen gebildeter 2 oder 3 Meter langer Gang. Allerdings fehlen überwiegend die Decksteine. Beim Verwendungszweck dieser Gräber sind die Fachleute auf einigermaßen sichererem Boden: in den Kammern vieler Gräber fand man Asche mit verbrannten Fragmenten menschlicher Knochen, Tonscherben, Schmucksteine und Ähnliches. Analysen sind vereinzelt durchgeführt worden und haben ergeben, dass es sich meist um die Asche einer ganzen Anzahl von Menschen gehandelt hat. Insofern ist es wahrscheinlich berechtigt, diese Steinsetzungen als Grabkammern zu bezeichnen.
   Allzu oft wird übrigens vergessen, dass alle diese Steinsetzungen, Gräber, Dolmen, Menhire etc. über einen relativ langen Zeitraum errichtet wurden. Für jedes einzelne dieser Vorhaben ist zwar ein beträchtliches Maß an Arbeit, aber auch an Organisation nötig gewesen, aber dennoch sollte man nicht glauben, dass etwa im Jahr 4000 v. Chr. ganz Carnac eine Baustelle war, auf der eine Steinsetzung und ein Menhir nach dem anderen errichtet worden ist. Die Leute damals sind also nicht wie die Wilden von einer Baustelle zur anderen gerast und haben nichts getan als Menhire aufgerichtet. Aber es war andererseits auch nicht wirklich außergewöhnlich, dass, aus welchem Anlass auch immer, scheinbar mitten in der Landschaft, ein Menhir aufgestellt worden ist. Infolge der Bodenbewachsung sieht man das heute nicht so deutlich in Erdeven: tatsächlich ist die Landschaft geradezu gesprenkelt mit einzeln stehenden Menhiren, von denen jeder aus einem bestimmten, heute nicht mehr nachvollziehbarem Grund aufgestellt worden ist. Und warum gerade an einer bestimmten Stelle und nicht 50 Meter weiter? Ein bestimmtes Muster ist nicht erkennbar, aber man wird ja den Menhir nicht aufgestellt haben, weil den Chef des Unternehmens eine Mücke stach?
   Von hier aus könnte ich auch noch den Sessel Cäsars besichtigen und auch noch ein weiteres Ganggrab mit mehreren Kammern, doch mangels Entfernungsangaben auf den Wegweisern entscheide ich mich dagegen und gehe auf dem selben Weg wieder zurück zum Auto.

Quiberon
   Genug getan für die Bildung. Ich fahre weiter ohne Aufenthalt bis Quiberon und in Quiberon bis zum Grande Plage. Kein Vergleich mit Carnac. Ich denke, das älteste Haus an der Promenade ist so zwanzig Jahre alt, mit ein oder zwei Ausnahmen vielleicht. Ein Hotel und ein Appartementhaus reiht sich an das andere. Die meisten stehen um diese Jahreszeit noch leer, aber an der Promenade ist fast jeder Parkplatz belegt. Beim Aussteigen höre ich endlich einmal Leute reden, die ich einigermaßen verstehe: Engländer. Tatsächlich ist Quiberon fest in den Händen britischer Reisebüros und ihrer Klientel. Am Strand sehe ich denn auch schon beim flüchtigen Hinschauen krebsrote Angelsachsen im Sand umherliegen, die Kinder wie Indianer mit blond gefärbten Haaren. Wird ein Vergnügen werden, den Sonnenbrand auszukurieren. Ist aber nicht mein Problem.
   Am westseitigen Ende des Strandes finde ich fürs Auto einen Platz im Schatten; der große Parkplatz hinter dem Strand ist bis 13 Uhr mit Marktständen belegt, die neben allerlei Fischen und Käsen auch allerlei Souvenirs anbieten, die ich anderswo schon gesehen und nicht gekauft habe. Daher komme ich diesbezüglich auch in Quiberon nicht in Versuchung.
   Dem Strandleben kann ich aber nicht widerstehen. Die Kleider zu einem säuberlichen Bündel in den Sand geschichtet, werfe ich mich zuerst in den Sand und danach in die Fluten. Werfen ist aber nicht der richtige Ausdruck. Zagend gehe ich immer ein Stückchen weiter ins eiskalte Wasser, ehe ich mich einfach hinsetze und bis zum Hals eintauche. Der Herzanfall bleibt aus, sonst könnte ich dies hier nicht schreiben. Aber Vergnügen ist, für mich, das Baden in den Fluten bei Quiberon Ende Mai keines. Schön ist danach lediglich, im warmen Sand zu liegen und sich von der Sonne aufwärmen zu lassen.
   Als die Flut einsetzt und der Strand allmählich schmäler wird - und ich meine Kleider so gut als möglich ausgebeutelt habe, sie werden sich dennoch wie Sandpapier anfühlen - fahre ich, angezogen und etwas sandig, die gleichnamige wilde Küste an der Westseite der Halbinsel Quiberon Richtung Carnac zurück. Am Fort Penthrievre komme ich vorbei, das noch militärisch genützt wird und an ehemaligen deutschen Befestigungen, in denen sich ein Militärmuseum eingenistet hat, nicht sehenswert freilich, wie ich weiß.
   Zurück geht es über die D781 durch Erdeven, dann bis Lorient, auf der N165 bis zur Ausfahrt nach Quimperle, wo ich nach Süden abbiege, Moelan durchfahre und den Weg zum kleinen Hafen suche, den ich am Morgen gesehen habe. Dort möchte ich gerne übernachten.
   Um es kurz zu machen: so ziemlich alle Nebenstraßen der Gegend befahre ich, aber an mein Ziel komme ich dennoch nicht. So gegen 19 Uhr gebe ich dann auf und fahre nach Pont-Aven zurück.

 

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©  Peter Lausch
Zuletzt geändert am 18.1.2009