|
|
Nikon F Photomic
Ab 1962 lieferte Nikon zum Gehäuse der Nikon F eine als <Photomic> bezeichnete Kombination von Prismensucher und Belichtungsmesser mit CdS-Zelle, wobei eine Quecksilberbatterie PX-13 mit 1,3 Volt den notwenigen Strom für die Messung lieferte. Gemessen wird durch die außenliegende CdS-Messzelle. Der Photomic ohne Namenszusatz verfügt über keine Innenmessung! Der Photomic existiert in 2 Ausführungen, einer ersten, älteren, bei der das Mess-System mit einer ausschwenkbaren Klappe eingeschaltet wird (in der Abbildung oben in eingeschaltetem Zustand). Der Ausschlag der Messnadel kann durch Blick in den Prismensucher und wahlweise auch von oben durch Blick auf das Messfenster auf der Oberseite des Suchers verfolgt werden. Der Photomic ist wie alle Nachfolgemodelle dieses Sucheraufsatzes recht groß und überdeckt die Blendenskala des Objektivs. Daher findet sich bei allen Modellen an der Rückseite ein kleines Fenster, in dem die eingestellten Blendenzahl abgelesen werden kann. Was in der Abbildung links aus dem Aufsatz ragt, ist ein vorne auf das runde Mess-Auge aufsteckbarer Teleskopvorsatz und eine Streuscheibe. Mit dem Photomic ist daher nicht nur, wie sonst üblich, Objektmessung, sondern nach Aufsetzen der Streuscheibe aufs runde Messauge auch Lichtmessung möglich. Mit dem Televorsatz wird der Messwinkel von ca. 60 Grad auf 18 Grad verkleinert - praktisch z. B. bei Aufnahmen mit Teleobjektiven mit Festbrennweiten von 85 bis 135 mm (Zoomobjektive waren noch nicht erfunden), aber auch eine Art Spotmessung war möglich, obgleich der Begriff damals noch nicht existierte. Ähnlich schaut auch die 2. Ausführung (unten abgebildet) aus, doch wurde die Klappe (<Flag> auf Englisch) durch einen kleinen seitlichen Schalter ersetzt, mit dem der Belichtungsmesser eingeschaltet wurde. Ausgeschaltet wurde er dann durch Druck auf einen kleinen Druckknopf auf der Oberseite des Gehäuses. Die automatische Abschaltung nach einer bestimmten Zeit war noch nicht erfunden!
Sie wollen Details über den Photomic T etc. lesen? Klicken Sie!
© 2004 Peter Lausch
|
| HINAUF | |