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IRLAND
2003

 

 

 

Belichtungsmesser zur Nikon F

 

 

Denkt man an Belichtungsmesser zur Nikon F, denkt man normalerweise an den Photomic, eine Kombination von Prismensucher und (mit Zeit und Blende gekuppelten) Belichtungsmesser, vor allem an die Modelle mit TTL-Innenmessung.

Die Nikon F wurde ab Juni 1959 verkauft; damals war aber der Photomic noch nicht fertig. Nikon lieferte statt dessen in mehreren Varianten einen mit Zeit und Blende gekuppelten Belichtungsmesseraufsatz mit Selenzelle . Sein Zeitenknopf ist durch einen Stift auf dem Zeitenknopf der Kamera verbunden. Die Verbindung mit der Blendenskala des Objektivs erfolgt mittels des gabelförmigen Blendenmitnehmers des Objektivs, in den ein Kupplungsstift an der Unterseite des Belichtungsmessers einrastet.

In der Abbildung oben ist links vorne der Belichtungsmesseraufsatz Modell 1 abgebildet. Wie die übrigen Varianten wird er durch 2 Klemmen mit der Frontplatte der Kamera verbunden und deckt den Schriftzug Nikon ab, weshalb jeder Belichtungsmesseraufsatz mit einem eigenen Schriftzug versehen ist.

Mit der Drehscheibe auf der Oberseite wird die Filmempfindlichkeit in ASA von 6 - 4000 ASA eingestellt sowie ferner die gewünschte Blende am Objektiv mittels des Einstellhebels unterhalb des Belichtungsmessers und des gabelförmigen Blendenmitnehmers des Objektivs. Danach kann die passende Zeit-/Blendenkombination auf der Drehscheibe mit Hilfe der beweglichen Anzeigenadel abgelesen bzw. durch Verstellen von Zeit oder Blende korrigiert werden. Ein Ein- und Ausschalter fehlt, weil ja die Selenzelle den für die Messung notwendigen Strom bei Lichteinfall auch ohne Batterie produziert.

In Aufnahmehaltung befindet sich rechts eine Halterung für eine aufsteckbare Verstärkerzelle. Eine Nikon F mit Belichtungsmesser Modell I samt Verstärkerzelle zeigt die folgende Abbildung:

Im Glasfenster auf der Oberseite des Belichtungsmessers zeigte eine goldfarbene Messnadel bei schlechtem Licht und eine silberfarbene Messnadel bei gutem Licht die richtige Blende an.

In der Abbildung am Seitenanfang sehen Sie rechts oben das Modell II des Belichtungsmesseraufsatzes, erkennbar durch die größeren Fläche der Selenzelle, die dadurch empfindlicher ist als die des Modell I. Dafür hat Nikon den Anschluss für die Verstärkerzelle weggelassen.

Das Modell III schließlich hat zwar wieder den Anschluss für die Verstärkerzelle, hat eine etwas kantigere Form und ist etwas länger als Modell I und II.

In der Abbildung am Seitenanfang sehen Sie übrigens rechts unten den Belichtungsmesseraufsatz Modell III mit dem Schriftzug <Nikkor> an Stelle von <Nikon>. Eine Zeit lang wurde infolge eines namensrechtlichen Streits mit Zeiss Ikon die Nikon samt Zubehör in Deutschland als <Nikkor> verkauft. Als Zeiss Ikon keine Kameras mehr herstellte, wurde die Kamera samt Zubehör auch in Deutschland als Nikon geliefert.

 


      
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Zuletzt bearbeitet: 21. März 2004

© 2004 Peter Lausch
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