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Aufsteckbelichtungsmesser zu Nikon SP etc:
Vorgestellt wurde dieser Belichtungsmesser 1957 zur Verwendung mit der Nikon SP, er lässt sich aber auch an den späteren Modellen S3, S4 und S3M verwenden, die ja allesamt über keinen eingebauten Belichtungsmesser verfügen. An den früheren Modellen Nikon I, M, S und S2 lässt er sich nicht ansetzen, weil er mit den Bedienungselementen auf der Oberseite der Kameras kollidiert. Insgesamt wurden etwa 17ooo Stück produziert, was zeigt, dass es sich um ein seinerzeit sehr begehrtes Zubehör handelte - war ja auch praktisch und handlich. Wäre er nicht von Nikon erzeugt worden, man müsste kein Wort über das Gerät verlieren. Er gehört zu den vielen bauähnlichen Belichtungsmessern, die, klein und handlich, auf die Kamera aufgesteckt werden konnten, mit Selenzelle und Diffusor ausgestattet waren und bei wenig Licht nichts mehr anzeigten. Durch Druck auf den links oben ersichtlichen Knopf konnte die Schutzkappe aufgeklappt und der Belichtungsmesser benützt werden. Durch eine mitgelieferte Streuscheibe eignet sich das Gerät auch für Lichtmessung (vom Motiv aus). Lieferbar war auch eine separate, in die Schiene in der Abbildung links oben einschiebbare seitlich ansteckbare Verstärkerzelle . Bei deren Verwendung ist für die Zeiteinstellung nicht der Pfeil auf dem Gehäuse, sondern das Fenstersymbol daneben maßgebend. Diese Verstärkerzelle ist übrigens auch mit den späteren Aufsteckbelichtungsmessern zur Nikon F verwendbar - Abbildung hier. Es gibt eine (seltenere) graue Ausführung und die gängigere Ausführung mit schwarzem Gehäuse. Infolge Alterung der Selenzelle funktionieren allerdings nur mehr wenige Exemplare auch heute noch genau, wenn überhaupt. Die Bedienung ist einfach. die gewünschte Zeit wird mit der weißen Scheibe auf den weißen Pfeil auf dem Gehäuse eingestellt und auf Grund der mit der schwarzen Scheibe eingegebenen Filmempfindlichkeit in ASA gegenüber dem kleinen schwarzen Pfeil auf der Zeitenscheibe (im Beispiel auf 100 ASA eingestellt) ergibt sich je nach Zeigerausschlag die passende Blende. Filterfaktoren etc. musste der Benutzer manuell berücksichtigen. Auf der Unterseite befindet sich ein Aufsteckfuß, der in den Sucherschuh der Kamera eingeschoben wird und eine durchaus handliche Kombination von Kamera und Belichtungsmesser ergibt. Von vorne gesehen sieht der Belichtungsmesser so aus:
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© 2004 Peter Lausch
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