Mittwoch, 26. Mai 2004

 

Auch heute könnte ich schreiben: Ich erwache an einem schönen Morgen, die Sonne scheint, das Wetter ist prächtig. Ich schreibe es nicht, damit ich mich nicht dauernd wiederhole. Den ersten echten Regen werde ich erst am 4. Juni 2004 ertragen müssen.

Ich unternehme wenig an diesem Tag. Am Vormittag befahre ich wohl sämtliche Nebenstraßen, die es im Burren zu befahren gibt.  Den Nachmittag verbringe ich am Meer, auf einem Felsen am Ende des Sandstrandes von Fanore sitzend. Dort sehe ich den Möwen zu.  Einige zumindest in ihrem Federkleid recht groß wirkende Exemplare (gerupft werden sie wohl kleiner sein) fliegen an mir vorbei – bei uns in Wien gibt es  nur eine Art Möwen, die so groß sind wie bessere Tauben ( und so etwas schreibt ein Mensch nach gezählten acht Jahren Naturkundeunterricht in der Schule).

Am Nachmittag fahre ich nach Gort an der Hauptstrasse von Limerick nach Galway und quartiere mich dort in einem außen ansehnlichen, innen ein bisschen weniger ansehnlichen B&B ein, ausgezeichnet durch eine eher bissige Vermieterin und durch die Möglichkeit, mit Kreditkarte zu zahlen. Was soll’s, vor dem Haus steht eine Sitzbank und ein Tisch in der Sonne, dort setze ich mich hin und bis zum Abend lese ich ein Buch.

 

Nächster Tag

Zum Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

Post

Erstellt am 25. Juni 2004

© 2004   www.lausch41.com
 IMPRESSUM  |  RECHTLICHES