Freitag, 21. Mai 2004

 

In die Bretagne bin ich wie immer mit dem eigenen Auto gekommen (mit einigen kleinen Umwegen von Wien aus 1700 Kilometer). Nach Irland werde ich samt Auto mit dem Fährschiff Pont-Aven der Brittany Ferries fahren und morgen am Vormittag in Cork im Südwesten Irlands, ankommen.

Im Hafen von Roscoff fahre ich nach 14.00 Uhr auf ihr nagelneues Schiff. Ein neues, modernes Schiff hat seine Vorteile, wie ich bald merke. Kabinen und Gänge sind gepflegt und reinlich, in der Kabine kann ich mich sogar ohne Verrenkungen umdrehen und in der Nacht wird nichts klappern und zu wackeln beginnen. Das Personal ist freundlich und wirkt nicht überfordert. Buchstäblich in jeder Hinsicht bei annähernd gleichem Preis fürs Ticket kein Vergleich mit der Konkurrenz und ihrer ehemaligen Ostsee-Fähre. Sofern es sich einrichten lässt, die Pont-Aven ist sicherlich die bessere Wahl.

Dennoch werde ich auf dem Schiff offenbar der einzige Österreicher sein, auch Autos mit deutschen Kennzeichen sehe ich in der langen Autoschlange, die aufs Verladen wartet, nur einige wenige. Dafür etliche Autos mit Schweizer Kennzeichen und natürlich viele Holländer, Franzosen und Irländer. Die gleichsam unvermeidlichen Littauer nicht zu vergessen (im Mercedes 280).

Dass mein Auto und ich vor der Fahrt aufs Schiff von einem französischen Drogenhund  (samt Polizisten hintendran) kontrolliert werden, erwähne ich nur. Hätten die beiden was gefunden, könnten Sie diesen Bericht hier nicht lesen. Aber man muss halt gegenüber dem französischen Staat auch als Drogenhund samt Anhängsel seine Daseinberechtigung beweisen – wenn auch nicht erfolgreich.

 

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Erstellt am 25. Juni 2004

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